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Neukaledonien und Ihre Inseln

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  Grande Terre

Die ungefähr 400 km lange und durchschnittlich nur 50 km breite Hauptinsel Grande Terre Nouema wird von der größten Lagune der Welt umfasst. Das Innere wird von einer bis zu 1600 m hohen Bergkette dominiert. Der Nordosten der Insel ist reich an tropischer Vegetation und von unzähligen Flüssen und Tälern durchzogen. Hier trifft man auf zahlreiche Wasserfälle. Der Westen der Insel ist trockener und wird hauptsächlich als Weideland für die Viehzucht verwendet. In dieser Region trifft man regelmäßig auf die so genannten „Stockman“ (Hirten) und auch das amerikanisch anmutende „Rodeo“ erfreut sich hier großer Beliebtheit unter der Bevölkerung. An der flacheren Westküste findet man die schönsten Strände der Hauptinsel. Ausgeschilderte Wanderwege in den vielen Nationalparks laden zum individuellen Erkunden und Entdecken ein.


Die Südliche Provinz

Etwas weiter nördlich von Nouméa trifft man auf die „Stockmen“, die den Cowboys des amerikanischen Wilden Westens ähneln, sie treiben auf Ihren Pferden die Herden im Flachland zusammen. Auf dem Weg weiter in das nördliche Grande Terre macht man Halt in Boulouparis – einer typisch kaledonischen Stadt, umgeben von weitem Flachland, der Bucht Saint-Vincent und zahlreichen Inselchen. Neukaledonien Sarraméa, im Herzen der Insel, ist der ideale Ort, um die Stämme der Kanakenund vor allem den der Petit Couli kennen zulernen. Diese sattgrüne Region bietet eine Landschaftskulisse voller Wälder, in der Spaziergänge äußerst beliebt sind. In der Nähe ist Farino bekannt für seinen Markt und seine Gästetafeln. Weiter oben an der Westküste liegt Bourail, das Zentrum der Rinderzüchter, der Caldoches. Als typische Stadt par excellence ist Bourail jedes Jahr Gastgeber für die Landwirtschaftsmesse des Landes, auf der sich Züchter und Handwerker treffen. Zu diesem Anlass findet außerdem das am meisten ersehnte Spektakel statt: das Rodeo, eine echte Tradition im Land der Stockmen. Von den Sehenswürdigkeiten der Stadt und ihrer Umgebung sollte man es nicht versäumen, den Roche Percée zu bewundern, eine große Felswand mit einem Loch, das das Meer ausgewaschen hat und das man bei Ebbe durchqueren kann um so zur Schildkrötenbucht zu gelangen. Gegenüber dem Felsen vermittelt ein großer Quarzblock mit dem Spitznamen „Le Bonhomme“ – das Männchen – den Eindruck, er sei der Wächter über die Bucht. Im Äußersten Süden der Insel liegt Prony, eine ehemalige Strafkolonie. Zahlreiche Spuren zeugen von dieser Vergangenheit und den Banians, die sich dort niedergelassen haben. Der unumgängliche Speziergang um den Lac de Yaté ist faszinierend. Die verwildert gebliebenen, roten Ufer kontrastieren stark mit dem Blau des Wassers. Von diesem See aus entdeckt man die Wasserfälle von La Madeleine, die auf einen interessanten botanischen Rundgang bis zum Grand Lan und den Lac en Huit führen.


Die Nördliche Provinz

Völlig anders als der Rest der Insel gibt sich die nördliche Provinz, ein Land absoluter Kontraste. Der Besucher wird hier von der Natur und den unberührten Weiten restlos überwältigt sein. An der Westküste herrschen Wiesen und Savanne mit Teebäumen sowie Mangroven und Mangrovenbäumen vor. Poya, ein bezauberndes Dorf mit strahlend weißen Häusern und übersät von Bougainvillea und Palmen bildet eine richtige Oase im Herzen eines trockenen Flachlandes. Von dort erreicht man in einem schönen Tal Pouembout, das Paradies der Savanne, der Niaouli-Teebäume und der Sümpfe. Die zahlreich in dieser Region vertretenen Krabben und Austern der Mangroven verzaubern jeden Gaumen mit ihrem einzigartigen Geschmack. Nouvelle Calédonie Die stark von ihrer Bergbaukultur geprägte Hauptstadt der nördlichen Provinz, Koné, ist eine zauberhafte Stadt, die durch das Treiben auf ihren Wochenmärkten, zu denen sich die Stämme versammeln, stark belebt wird. Eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist Père Millot, der letzte Holzdrechsler, der noch immer seinen Beruf ausübt. Alle Holzmöbel aus Koné wurden von seinen Händen gefertigt. Die Stämme wiederum arbeiten viel mit Schraubenbaum und Schilfrohr. Die Route setzt sich fort bis in die Region Voh. Ein garantiert hinreißendes Schauspie ist das berühmte Herz gleichen Namens, das die Natur gezeichnet hat und das nur vom Himmel aus zu betrachten ist. Die letzte Etappe vor Poum und dem weiteren Norden Kaledoniens ist Koumac, eine Bauern- und Bergbaugemeinde, die heute jedoch hauptsächlich vom industriellen Fischfang lebts. Als letzte Stadt im Norden, bevor es wieder die Ostküste zurück südwärts geht, erwartet Sie Poum, eine Stadt am Ende der Welt. Rote Erde, Teebäume, bewaldete Berge, Buchten mit Kokospalmen und türkisfarbenem Wasser, weiße Sandstrände, Poum bietet Landschaften, die einem den Atem rauben. Nouvelle-Calédonie Um zur Ostküste zu gelangen, nimmt man die Querstraße, die Koumac mit Ouégoa verbindet. Diese wunderschöne Strecke schlängelt sich über Gebirgspässe und eingeschlossene Täler. Hat man erst einmal den Diahot, den einzigen Fluss Neukaledoniens, überquert, verändert sich die Landschaft völlig. Pouébo ist eine hübsche Gemeinde, die hauptsächlich vom Bananenanbau lebt. Jedes Jahr im Oktober steht diese Frucht bei den Journées Mwata (kulinarische Zubereitung auf Kokosnuss- und Bananenbasis) im Mittelpunkt, zu deren Anlass sich die 16 Stämme der Stadt versammeln. Pouébo ist auch bekannt für seine Holzskulpturen des protestantischen Stammes Yambé (rötliches Holz, blaugrünes Holz, Schwarzholz, Niaouli, Bergkaori …). Bis Hienghène säumen Dörfer und Hütten die Strecke, die mitten in einer üppigen Vegetation zwischen Obstbäumen erbaut sind, im Schutze der Bergketten und direkt an der Lagune mit ihrem Farbspiel aus unterschiedlichsten, erstaunlichen Blautönen. Hieghène ist ein majestätischer Ort. Außergewöhnliche Felsformationen, wie die schwarzen Felsen von Lindéralique, eine tropische Vegetation, Flüsse und Wasserfälle, Berge, überwältigende Strände und entzückende Inselchen, die Landschaft ist einfach faszinierend. Als sprichwörtliches Land der Kontraste bleibt die nördliche Provinz in unvergesslicher Erinnerung.


L’Île des Pins - Insel von exotischer Schönheit

Die Île des Pins befindet sich ca. 80 km südlich der Hauptinsel Grande Terre und ist von exotischer Schönheit. „Kunié“ – wie sie von den Alten gewöhnlich genannt wird – bezaubert mit dem angenehmen Leben und der Schönheit der Landschaft. Die kleine Insel – mit einer Größe von 18 mal 14 km – ist von kristallklarem türkisblauen Wasser umgeben und ein wahres Paradies für Taucher. In der Lagune leben eine Vielzahl von Meerestieren wie Langusten, Schildkröten, Bärenkrebse und unzählige bunte Fische. L’Île des Pins Das Hauptmerkmal der Insel und zugleich der Ursprung Ihres Namens sind die hohen Pinien, welche auf der Insel wachsen. Weiterhin sind Sandelbäume und wilde Orchideen, welche nur hier zu finden sind, auf der Insel heimisch. Neben individuellen Erkundungsspaziergängen kann die Insel auch mit dem Einbaum oder vom Segelboot aus entdeckt werden. Neben der geschützten Natur tragen auch die Wapans, die kaledonischen Tänzer in traditionellen Kostümen zur ganz besonderen Magie der Insel bei. Sie verzaubern mit anmutigen Beschwörungstänzen und erzählen auf Ihre Art von der Kultur Neukaledoniens. Eine garantiert unvergessliche Abwechslung bieten die Höhlen Reine Hortense und das Bougna Mélanésien – ein typisches Gericht aus Fleisch oder Fisch mit Yam und Taros (Süßkartoffeln), welches unbedingt probiert werden sollte.


Les Îles de Loyauté

Östlich von Grande Terre liegen die Îles de Loyauté. Zu Ihnen gehören Maré, Lifou und Ouvéa. Sie zählen zu den schönsten Inseln des Pazifiks und sind authentisch, abwechslungsreich und zugleich drei einzigartige Reiseziele. Mit ihrer gastfreundlichen und sehr fesselnden Art bereiten die Loyauté-Inseln ein unvergessliches Souvenir.


Lifou – die Insel der tausend GesichterLifou

Die größte der Inseln wurde ursprünglich von Dumont d’Urville entdeckt und erwartet ihre Gäste mit überwältigenden Landschaften. Neben der Steilküste von Jokin findet man hier die Teufelshöhle, hinreißend weiße Sandstrände und die Buchten von Santal oder Chateaubriand. In Lifou begegnet man der Schönheit überall.


Maré – die „wilde“ Insel

Maré Maré ist die südlichste der Loyauté-Inseln und bietet die wildeste Natur. Zerklüftete Felswände, Basaltfelsen und dichte Wälder charakterisieren dieses Eiland. Die Felsspalte Saut du Guerrier verdankt Ihren Namen dem Krieger, der sich auf der Flucht vor seinen Feinden mit einem Sprung von einem Felsen zum anderen rettete. Die als „Obstgarten Neukaledoniens“ bezeichneten Jardins de Maré verzaubern mit zahlreichen heimischen, nur hier zu findenden Pflanzen wie der Keulenlilie und dem Wunderstrauch. Die kleinen Buchten, mit feinem Sand und Kokospalmen gesäumt, laden zum träumen ein. Das Naturaquarium von Tadine ist das Refugium von Schildkröten und Fischen und immer einen Besuch wert.


Ouvéa – die Insel ganz nah am Paradies

Ouvéa Ouvéa ist die exotischste der Inseln und ein wahres Juwel des Pazifiks. An der Steilküste im Osten tobt der Ozean und im Kontrast hierzu begegnet man dem Farniente an der Westküste mit weißem Sandstrand. Dieser erstreckt sich am Ufer einer smaragdgrünen Lagune über 25 km. Im Norden der Insel findet man eine geschützte Sittichart. Diese ist hier heimisch geworden und zieht, neben dem dichten Buschgelände mit zahlreichen versteckten Höhlen, die Besucher an.





Neukaledonien - Allgemeine Informationen


An- und Einreise:
Mit verschiedenen Airlines kann über Asien, die USA, Australien oder Neuseeland nach Neukaledonien gereist werden. Der Internationale Flughafen Tontouta befindet sich ca. 45 Fahrminuten von Nouméa entfernt. Für die Einreise ist ein gültiger Reisepass notwendig.

Klima:
Das Klima ist ozeanisch-tropisch mit Tagestemperaturen zwischen 21° und 29° C – je nach Jahreszeit. Das Wetter ist fast das ganze Jahr hindurch frühlingshaft und gemäßigt.

Reisezeit:
Es wird empfohlen zwischen April und November, während des südlichen Winters, zu reisen. Dann sind die Temperaturen etwas niedriger und die Niederschläge sind seltener. Es sollte leichte Kleidung eingepackt werden, jedoch werden bei Wanderungen durch das Gebirge auch ein Pullover und eine Windjacke benötigt.

Unterkünfte:
In Nouméa gibt es verschiedene Unterkünfte zur Auswahl, auch findet man hier exklusive oder luxuriöse Hotel. Die kleinen Städte oder Dörfer auf Grande Terre verfügen in der Regel über maximal ein kleines 2-Sterne Hotel, Campingplätze und die Möglichkeit bei Einheimischen in melanesischen Stammesunterkünften zu übernachten. Ähnlich verhält es sich auf den Îles Loyauté. Die Insel Île des Pins ist die einzige, welche über ein 4-Sterne Hotel (Le Méridien) verfügt. Die gängige Voltzahl beträgt 200 Volt, es wird der gleiche Steckertyp wie in Frankreich verwendet.

Bevölkerung:
In Neukaledonien leben 250.000 Einwohner verschiedensten Ursprungs. Es wird Französisch als Amtssprache gesprochen. Weiterhin verbreitet sind Englisch und circa 30 melanesische Dialekte. Die Währung ist der Französische Pazifik-Franc mit einem festen Wechselkurs von 1 € = 119, 33 FCFP. (Stand Juni 2007)

Gesundheit:
Es sind keine Impfungen für die Einreise notwendig. Der Schutz vor Moskitos durch Insektenschutzmittel ist erforderlich. Gefährliche Tiere gibt es keine.

Zeitverschiebung:
Während der Sommerzeit ist uns Neukaledonien um 9 Stunden voraus und während der Winterzeit um 10 Stunden.

Inselflüge:
Bitte beachten Sie, sollten Sie neben Grande Terre nur 1 weitere Insel bereisen, können auf den Inselflügen maximal 10 kg Gepäck (und das Handgepäck) ohne Aufpreis mitgenommen werden. Airpass-Inhaber, dürfen bei der Kombination von mehreren Inseln 20 kg Gepäck (und das Handgepäck) je Erwachsener mitgenommen werden.

Nützliche Verhaltenshinweise:

Als Besucher in Neukaledonien sollten Sie sich immer bewusst sein, dass hier das Leben auf eine andere Art und Weise, als die uns bekannte, gelebt wird. Der Tourist wird immer freundlich und mit offenen Armen empfangen, sollte aber der ursprünglichen Kultur und den herrschenden Traditionen genügend Respekt zollen.

Diese Verhaltensrichtlinien sollen Ihnen helfen, unhöfliches Auftreten den Einheimischen gegenüber zu vermeiden:

Ganz Neukaledonien gehört den verschiedenen Stämmen und ist der gesamte Stolz der Kanaken, betreten Sie keine Hütten (Kaz genannt), Strände oder Höhlen auf eigene Faust.

Melden Sie sich beim Häuptling an und bitten Sie um Erlaubnis. Es wird nicht gern gesehen, wenn Gäste an heiligen Stränden baden.

Die Kanaken machen alles mit Ruhe. Stress und Hektik sind Fremdworte und auch europäische Gäste müssen sehr viel Ruhe mitbringen um an Ihr Ziel zu kommen. Werden Sie nicht ungeduldig und drängen Sie niemanden, denn: In der Ruhe liegt die Kraft.

Die Kultur und traditionelle Feste nehmen einen sehr hohen Stellenwert im Leben der Kanaken ein. Seien Sie nicht verärgert wenn sich Verspäterungen einschleichen.

Ruhe – auch im wörtlichen Sinne – ist den Einheimischen sehr wichtig. Die Idylle der Landschaft sollte nicht mit unangemessenem Lärm gestört werden. Sollten Sie in ein „Kaz“ eingeladen werden, wird von Ihnen ebenfalls Schweigen erwartet.

Erbitten Sie die Erlaubnis zum Fotografieren und Filmen der Menschen.


Informationen Neukaledonien Neukaledonien

Zuletzt geändert: 20.01.2017

 
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